Nicht jeder Tag in den Berchtesgadener Alpen ist klar und lieblich, auch nicht im August. Die regenreichste Region Deutschlands ist oft eigenwillig und gibt sich verhüllt. Darin steckt aber auch die Chance auf ein bisschen Mystik, denn die nachhaltigsten Eindrücke sind oft am Grad zwischen guten und schlechten Wetterbedingungen zu finden.

Im April dreht sich in Holland alles um die Tulpe. Durch die riesigen Anbaufelder ist die ganze Landschaft wie mit dem ganz dicken Pinsel in knallbunten Steifen bemalt. Es werde Hubschrauberflüge angeboten. Paraden mit nur aus Blumen bestehenden Motivwagen fahren von Stadt zu Stadt. In Blumenparks werde Millionen von Blumen für Millionen von Besuchern ausgestellt.

Von der Wimbachbrücke aufs Watzmannhaus ist im Sommer eine gern gemachte Tour, für viele ist es der Ausgangspunkt für die beliebte aber nicht ganz unanstrengende Watzmannüberschreitung. Im Winter lässt man das mit der Watzmannüberschreitung besser bleiben. Aber das Watzmannhaus ist für Tourengeher oder Schneeschuhwanderer noch erreichbar; Natürlich auch nicht ganz ohne Anstrengung.

Ende September umrundeten wir in drei Tagen das IJsselmeer per Fahrrad. Das Sturmtief „Fabienne“ sorgte für Windgeschwindigkeiten von bis zu 70km/h. Die hat man am besten im Rücken, wenn man den sogenannten „Abschlußdeich“ überqueren möchte; Ein 30km langer Linealstrich auf der Landkarte, auf der einen Seite nur Nordsee, auf der anderen nur IJsselmeer, soweit das Auge reicht.